Während der Flüchtlingskrise 2015 wurde Be an Angel in Berlin ins Leben gerufen und half zunächst mit der Unterbringung von Geflüchteten in Privatwohnungen und der Unterstützung bei Behördenanliegen. Heute setzt sich der Be An Angel e. V. als globale gemeinnützige Organisation dafür ein, Leben zu retten, Rechte zu schützen und eine bessere Zukunft für Menschen aufzubauen, die aufgrund von Konflikten und Verfolgung aus ihrer Heimat fliehen mussten.
Da viele Asylbewerber Schwierigkeiten hatten, einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz zu finden, was eine Integration und Selbstversorgung erheblich erschwerte, eröffnet Be an Angel im Jahr 2018 in Berlin den Kreuzberger Himmel; das erste Restaurant, das für Flüchtlinge gebaut, von ihnen geführt und betrieben wurde. Der Kreuzberger Himmel spiegelt dabei die Arbeit wider, die Be an Angel seit 2015 als Verein leistet: die ökonomische und soziale Integration von Menschen mit Fluchterfahrung.
Ein Besuch im Restaurant unterstützt auch den Verein, denn Gewinne aus dem Restaurant tragen auch zur Finanzierung der Vereinsarbeit bei, Be an Angel finanziert sich größtenteils über Spenden. Das Restaurant arbeitet aber wirtschaftlich; ein Besuch dort ist keine Spende, es können keine Spendenbescheinigungen für den Restaurantbesuch ausgestellt werden. Sowohl das Team des Kreuzberger Himmels als auch das Team von Be an Angel freuen sich auf zahlreiche Gäste und Catering-Kunden.
Wir sind eine Gruppe von Menschen aus Kultur, Marketing und Journalismus, die im August 2015 den Verein Be an Angel e.V. ins Leben gerufen haben, um geflüchtete Menschen beim Ankommen in Deutschland sowie bei der Integration in unsere Gesellschaft zu unterstützen.
Der Kreuzberger Himmel ist mehr als ein Restaurant. Hier finden regelmäßig Lesungen, Diskussionen und Begegnungen statt – offen, lebendig und inspirierend. Der Himmel ist ein Ort, an dem Menschen einander begegnen. Auf Augenhöhe, mit Respekt und Humor.
Ein besonderes Format ist unser Projekt „Meet & Eat“: Jugendliche mit Fluchterfahrung kochen gemeinsam mit Jugendlichen aus Deutschland traditionelle Heimatgerichte. Beim gemeinsamen Essen entstehen Gespräche, Neugier und Verständnis – ganz ohne Seminarthemen oder Vorführeffekt.
Während andere Angst vor „Überfremdung“ schüren, zeigen wir, wie Integration wirklich aussieht: Menschen, die arbeiten, Verantwortung übernehmen und längst Teil unserer Gesellschaft sind. Unser Team finanziert Renten, zahlt Steuern und trägt zum Zusammenhalt bei. Zuwanderung ist keine Bedrohung – sie ist eine Lösung.
Im Kreuzberger Himmel begegnen sich Menschen aus allen Kulturen und Religionen: einer der Geschäftsführer ist jüdisch, das Restaurant-Team ist mehrheitlich muslimisch, und der Himmel gehört zur katholischen Kirchengemeinde St. Bonifatius. Noch mehr Miteinander geht kaum. Der Grad an friedlichem, humorvollem Zusammenleben ist das, was wir uns für die ganze Gesellschaft wünschen.
Falls Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, teilen Sie uns unbedingt Ihre Postadresse mit, damit wir Ihnen eine Spendenquittung zusenden können – und wenn es für Sie nur der Nachweis ist, dass Ihre Spende angekommen und für den gewünschten Zweck verwendet wird. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir erst ab einem Betrag von 50,00 EUR eine Spendenquittung ausstellen.
Während der Corona-Pandemie haben wir über 73.000 Mahlzeiten für Obdachlose und Bedürftige produziert und ausgeliefert.
Dienstag bis Sonntag von 16 bis 23 Uhr
Montag ist Ruhetag
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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